EU-Parlament steckt Rahmen für KI-Gesetz ab

Künstliche Intelligenz: EU einigt sich auf Rahmen für KI-Gesetz (Bild: Pixabay/Geralt)

Die Abgeordneten des EU-Parlamentes haben in Strassburg ihre Position für die Verhandlungen mit den EU-Mitgliedsländern über die endgültige Form eines KI-Gesetzes abgesteckt. Hintergrund dazu ist, Künstliche Intelligenz (KI) nach dem Willen der EU künftig strengeren Regeln unterworfen sein soll. Es wäre das erste umfassende KI-Gesetz weltweit, betont das EU-Parlament dazu.

EU will Beschäftigte von Online-Diensten besser schützen

Auch die Beschäftigten von Essens-Lieferdiensten sollen besser geschützt werden (Symbolbild: Lieferando)

Die Mitarbeitenden von Onlinelieferdiensten und Fahrdienstvermittlern sollen in der EU fortan besser geschützt werden. Eine Mehrheit der Mitgliedsstaaten sprach sich jetzt für ein entsprechendes Gesetz aus. Demnach soll künftig als Angestellter gelten, wer drei von sieben Kriterien erfüllt. So zum Beispiel eingeschränkte Möglichkeiten, Arbeit abzulehnen, sowie Regeln für das Auftreten und Verhalten der Arbeiter:innen.

EU segnet milliardenschwere Staatshilfen für Chipindustrie ab

Bild: Pixabay/ Geralt

Um die europäische Halbleiterindustrie zu stärken, hat die EU-Kommission ihren Sanktus für milliardenschwere Staatshilfen im Bereich Mikroelektronik gegeben. Konkret genehmigten die Brüsseler Behörden im Rahmen eines wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI) Hilfen von 14 Mitgliedsstaaten im Umfang von bis zu 8,1 Milliarden Euro. Die Subventionen sollen zusätzliche 13,7 Milliarden Euro an Privatinvestitionen generieren.

Nach Berichten über Pädophilennetzwerk auf Instagram fordert EU-Kommission Antworten von Meta

Die EU sieht bei Instagram respektive Meta Handlungsbedarf (Bild: Pixabay/Webster)

Nachdem Medien über die Zugangsmöglichkeit zu kinderpornografischen Inhalten bei Instagram berichtet hatten, fordert die EU-Kommission nun den Instagram-Mutterkonzern Meta zum raschen Handeln auf. Wie Binnenmarktkommissar Thierry Breton in einem Tweet herausstrich, scheine die Selbstverpflichtungen des Facebook-Konzerns zum Kinderschutz nicht zu funktionieren. Meta-Gründer und Chef Mark Zuckerberg müsse nun Antworten geben und sofort reagieren, so die Forderung.

EU-Kommission will Kennzeichnung von KI-Inhalten einführen

Künstliche Intelligenz: EU will Kennzeichnungspflicht (Bild: Pixabay)

Die EU-Kommission will, dass Konzerne wie etwa Google, Facebook oder Microsoft so bald wie möglich eine Kennzeichnung für Text-, Bild- und Audioinhalte einführen, die mittels künstlicher Intelligenz (KI) erstellt worden sind. Die EU-Vizekommissionspräsidentin Vera Jourova setzte diese Forderung am Montag im Vorfeld eines Treffens mit über 40 Vertretern grosser Technologieunternehmen in den Raum.

Twitter will sich nicht mehr an den Verhaltenscodex der EU halten

Twitter will sich nicht mehr an den Verhaltenscodex halten (Bild: Picabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter will sich künftig nicht mehr an den Verhaltenskodex der EU gegen Falschinformationen in Online-Netzwerken halten. Insiderkreisen zufolge hat der im Besitz von Multimilliardär Elon Musk befindliche Konzern der Europäischen Kommission seine Absicht mitgeteilt, aus dem freiwilligen Abkommen auszutreten. Offiziell sei Brüssel über die Entscheidung des Kurznachrichtendienstes mit Sitz in San Francisco allerdings noch nicht informiert worden.

EU brummt Facebook-Mutter Meta Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro auf

Fasst eine Milliardenstrafe aus: Meta (Bild: Pixabay/Artapixel)

Im jahrelangen Datenschutzstreit mit dem Facebook-Mutterkonzern Meta und dessen Firmenchef Mark Zuckerberg greift die Europäische Union rigoros durch. Die für Meta zuständige irische Datenschutzkommission (DPC) verhängte am Montag gegen den US-Konzern wegen dessen Umgang mit Nutzerdaten eine Rekordstrafe in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Der Datenschutzaktivist Max Schrems betonte, die Strafe hätte noch viel höher ausfallen können. Meta will nun gegen die Busse Berufung einlegen.

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