Tiktok schafft umstrittene Belohnungsfunktion "Lite" in Europa ab

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Die vom chinesischen Konzern betriebene Videoplattform Tiktok hat auf Druck der Europäischen Kommission seinem umstrittenen Belohnungssystem "Lite" in Europa wegen mutmasslicher Suchtgefahren für Minderjährige dauerhaft den Stecker gezogen. "Wir haben die endgültige Einstellung des Tiktok-Lite-Belohnungsprogramms erreicht", erklärte dazu EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton (69) auf dem Kurznachrichtendienst X. Die Plattform hatte die Funktion bereits vorläufig ausgesetzt, dabei bleibt es nun auf Dauer.

Sechs IT-Giganten verstossen gegen Datenschutzrichtlinien der EU

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Meta, der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp, sowie Microsoft, Apple, Amazon, der Tiktok-Betreiber Bytedance sowie der hinter Google stehende Internetriese Alphabet verstossen gemäss einer Studie des deutschen Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) gegen EU-Recht. Die Konzerne würden ihre Nutzer manipulieren, um ihre Zustimmung zur möglichst weitgehenden Zusammenführung ihrer persönlichen Daten zu erhalten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" mit Bezug auf diese VZBV-Untersuchung.

Für Meta bahnt sich Milliardenstrafe der EU an

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Dem Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta droht seitens der EU eine Milliardenstrafe wegen Verletzung von Wettbewerbsregeln. Die Behörden der Europäischen Union sollen die astronomische Geldbusse Insidern zufolge voraussichtlich innerhalb der kommenden Wochen verhängen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

EU-Kommission klärt DMA-Interoperabilität

Europäische Kommission: Messenger-Interoperabilität untersucht (Foto: pixabay.com/Dimitris Vetsikas)

Die Europäische Kommission will die Interoperabilitätsbestimmungen im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte, dem Digital Markets Act (DMA), untersuchen. Die von DG Connect in Auftrag gegebene Studie soll technische Herausforderungen und Lösungen zur Erreichung einer effektiven Interoperabilität unter dem DMA erzielen. Eine Bewertung ist für Mai 2026 geplant. Der DMA ordnet an, dass Gatekeepers sicherstellen müssen, dass ihre Kommunikationsdienste wie zum Beispiel Messaging-Apps mit den Plattformen der Mitbewerber interoperabel sind - zum Schutz des Wettbewerbs ab.

EU-Gericht weist Bytedance-Klage gegen Einstufung als Gatekeeper ab

Bytedance betreibt unter anderem die Videoplattform Tiktok (Bild: Pixabay/Konkarampelas)

Mit seiner Klage gegen die Einstufung als digitaler Torwächter ist der chinesische Bytedance-Konzern, der unter anderem das Videoportal Tiktok betreibt, gescheitert. Das in Luxemburg domizilierte Gericht der Europäischen Union hat die Klage abgeschmetter, was nun bedeutet, dass sich Bytedance sich an schärfere Regeln zugunsten der Anwender halten muss. Es gelten die neuen Regeln des Gesetzes für digitale Märkte (DMA).

Apple umgeht Wettbewerbsstrafe der EU

Entgeht Strafe: Apple (Bild: N. Lange/ CC BY-SA 2.0)

Der US-IT-Gigant Apple mit Zentrale im kalifornischen Cupertino öffnet die Zugänge zum kontaktlosen Bezahlen mit dem iPhone und entkommt damit eine hohe Strafe seitens der EU. Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union akzeptieren die Zugeständnisse des US-Unternehmens und legen damit einen seit Jahren andauernden Streit um das Bezahlsystem Apple Pay bei, wie die EU-Kommission in Brüssel verlauten lässt.

Teams: EU droht Microsoft mit hoher Strafe

Microsoft Teams (Logobild: MS)

Nach Ansicht der Wettbewerbshüter der europäischen Union ist die Chat- und Videosoftware Teams von Microsoft zu eng mit den Office-Produkten des Softwaregiganten verknüpft. Die bisherigen Massnahmen Microsofts reichen ihnen nicht. Die EU droht mit einer hohen Kartellstrafe. Wenn Microsoft Teams nicht stärker von der Office-Produktfamilie entkoppelt, könnte das Strafausmass bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes betragen.

Europäische Kommission nimmt Apple unter die Lupe

Apple-Logo (Bild: N.Lange/CC BY-SA 3.0)

Die iPhone-Erfinderin Apple mit Zentrale im kalifornischen Cupertino steht im Verdacht, gegen die von der EU neu eingeführten Regeln für grosse Online-Plattformen verstossen zu haben. Deshalb leitet die Europäische Kommission nun eine Untersuchung gegen Apple ein. Demnach soll genau untersucht werden, ob der Konzern der Verpflichtung nachkomme, Nutzer gebührenfrei auch auf Angebote von Entwicklern ausserhalb des hauseigenen App Stores zu leiten.

EU hinkt bei KI gegenüber USA und China hinterher

Bei KI hinkt die EU hinten nach (Bild: UTSA.edu)

Die Europäische Union (EU) hinkt im Bereich von Künstlicher Intelligenz trotz zahlreicher Massnahmen gegenüber den Vereinigten Staaten und China hinterher. Einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs (ERH) zufolge hat die EU-Kommission in den letzten Jahren zwar die Ausgaben für KI-Forschung erhöht, jedoch sei es nicht gelungen, entsprechend private Investitionen zu generieren. Dabei hätten KI-Investitionen eine grosse Bedeutung für das Wirtschaftswachstum der EU, so der Rechnungshof.

EU-Mitgliedsstaaten beschliessen KI-Regulierung für Europa

Symbolbild:Electronica

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben schärfere Regeln für Künstliche Intelligenz (KI) in der Europäischen Union beschlossen. Sie stimmten am Dienstag in Brüssel den Plänen zu, mit denen unter anderem bestimmte KI-Anwendungen ganz verboten werden. Es sei das weltweit erste Gesetz dieser Art und könne einen globalen Standard für die Regulierung von KI setzen, heisst es in einer Aussendung dazu.

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