EU leitet Verfahren gegen Tiktok wegen Wahlbeeinflussung in Rumänien ein

Tiktok im Visier der EU (Bild: Pixabay/Wokandapix)

Die Europäische Kommission hat im Zusammenhang mit der inzwischen annullierten Präsidentenwahl in Rumänien ein Verfahren gegen die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Kurzvideo-Plattform Tiktok eröffnet. Es soll geprüft werden, ob der chinesische Konzern bei Wahlen genug gegen die Einmischung von ausländischen Akteuren vorgeht, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.

Werbekampagne für Jugendliche: EU nimmt Meta und Google ins Visier

Im Visier der EU: Meta

Meta und Google sind einem Medienbericht zufolge ins Visier der Europäischen Union (EU) geraten. Grund ist eine auf Jugendliche ausgerichtete Werbekampagne. Laut der "Financial Times" (FT), die sich auf Insiderkreise beruft, hätten die Behörden bei der Alphabet-Tochter Informationen zu einer inzwischen beendeten Partnerschaft mit der Facebook-Mutter angefordert.

EU verbietet Apple regionales Geo-Blocking

Symbolbild: Pixabay/Hans

Apple steht wieder einmal am Pranger. Konkret geht die Europäische Union gegen die iPhone-Erfinderin vor, um die Beschränkung von Inhalten für Nutzer in bestimmten Regionen zu verhindern. Der US-Konzern müsse das Geo-Blocking bei seinen Diensten App Store, Apple Arcade, Music, iTunes Store, Books und Podcasts abstellen, gab die EU-Kommission via Aussendung bekannt.

EU leitet Verfahren gegen Billig-Onlinehändler Temu ein

Logobild: Temu

Die EU sagt dem chinesischen Billig-Onlinehändler Temu den Kampf an und leitet dazu ein formales Verfahren ein. Die Brüsseler Behörde verdächtigt Temu, gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste zu verstossen und will nun unter anderem prüfen, ob die Plattform etwa ausreichend gegen den Verkauf illegaler Produkte vorgeht. Dabei gehe es laut EU-Kommission um gefälschte oder sogar gefährliche Produkte auf der Plattform.

Meta muss laut EuGH-Urteil die Datennutzung für Werbung "minimieren"

Meta: EuGH schränkt Datennutzung für Werbung weiter ein (Logobild:Meta)

In einem am Freitag gefällten Urteil schiebt der Europäische Gerichtshof (EuGH) der Verarbeitung bestimmter persönlicher Nutzerdaten durch den Facebook-Mutterkonzern Meta einen Riegel vor. Soziale Netzwerke dürften Daten, die sie zur zielgerichteten Werbung erhalten haben, nicht zeitlich unbegrenzt und ohne Unterscheidung verwenden, heisst es im Urteil. Damit unterstützt das Gericht eine vom Datenschutzaktivisten Max Schrems eingebrachte Klage und folgt auch der Empfehlung des Generalanwalts Athanasios Rantos vom vergangenen April.

EU-Gericht kippt vorerst weitere Milliardenstrafe gegen Google

Logobild: Google

In der juristischen Auseinandersetzung um eine Wettbewerbsstrafe kann der US-amerikanische Internet-Gigant Google vorerst aufatmen: Das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) hat ein Kartellbussgeld in Höhe von 1,49 Milliarden Euro erst einmal aufgehoben. Der EU-Kommission seien bei der Prüfung Fehler unterlaufen, urteilte das Gericht in Luxemburg.

Apple-Anwender in der EU können App Store künftig vom Gerät entfernen

Logobild: Apple

Apple-Anwender in der EU sollen den App Store, den Kurznachrichtendienst Messages, den Safari-Browser sowie die Funktionen "Camera“ und "Photos“ künftig von ihren iPhones und iPads entfernen können. Damit passe sich der US-Konzern neuen EU-Wettbewerbsregeln an, wie er auf einer Website für Entwickler bekannt gab.

Auf Druck der EU lockert Apple App-Store-Regeln für Softwareanbieter

Logobild: Apple

Der US-amerikanische IT-Gigant Apple lockert auf Druck der Europäischen Union die Regeln für seinen App-Store. Gemäss Mitteilung der iPhone-Erfinderin dürfen Drittanbieter fortan jede beliebige Software bewerben und mit Links auf die Angebote verweisen. Dies gelte auch für Programme, die nicht auf der Internetseite des Drittanbieters verfügbar seien, sondern beispielsweise auf einer alternativen Downloadplattform für Apps.

Tiktok schafft umstrittene Belohnungsfunktion "Lite" in Europa ab

Symbolbild: Pixabay/ Konkarampelas

Die vom chinesischen Konzern betriebene Videoplattform Tiktok hat auf Druck der Europäischen Kommission seinem umstrittenen Belohnungssystem "Lite" in Europa wegen mutmasslicher Suchtgefahren für Minderjährige dauerhaft den Stecker gezogen. "Wir haben die endgültige Einstellung des Tiktok-Lite-Belohnungsprogramms erreicht", erklärte dazu EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton (69) auf dem Kurznachrichtendienst X. Die Plattform hatte die Funktion bereits vorläufig ausgesetzt, dabei bleibt es nun auf Dauer.

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