EU will Google wegen Datenverstössen vor Gericht ziehen

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Google soll Insidern zufolge wegen Verstössen gegen EU-Datenvorschriften angeklagt werden. Die von der Alphabet-Tochter vorgeschlagenen Änderungen an ihren Suchergebnissen hätten die Bedenken der EU-Kartellbehörde und der Konkurrenten nicht ausgeräumt, so die mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Die Europäische Kommission ermittelt seit März 2024 gegen Google wegen möglicher Verstösse gegen ihr Regelwerk Digital Markets Act.

EU segnet deutsche Unterstützung für neues Infineon-Werk mit fast einer Milliarde ab

Bild: Infineon

Die EU-Kommission in Brüssel gibt der Unterstützung Infineons durch Deutschland mit fast eine Milliarde Euro für den Bau einer neuen Chipfabrik grünes Licht. Konkret genehmigte die Brüsseler Behörde die Beihilfe in Höhe von 920 Millionen Euro. Die Massnahme soll Infineon in die Lage versetzen, ein bestimmtes Vorhaben abzuschliessen, mit dem die Produktion einer grossen Bandbreite unterschiedlicher Chips ermöglicht werde.

Bakom analysiert Auswirkungen der EU-Digitalpolitik auf die Schweiz

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Die Europäische Kommission war in der vergangenen Legislaturperiode im Bereich Digitalpolitik sehr aktiv. In verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise bei der Plattformregulierung und der Künstlichen Intelligenz, hat die EU eine bedeutende Rolle eingenommen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Schweiz und die hiesigen Unternehmen, wie eine Analyse des Bakom (Bundesamt für Kommunikation) in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat EDA (Abteilung Europa) zeigt.

EU will für Billig-Online-Shops wie Temu und Shein Gebühren einführen

Logobild: Temu

Die EU will auf Päckchen von Billig-Onlinehändlern künftig eine Gebühr einführen, um die Flut an zum Teil gefälschten und unsicheren Waren besser kontrollieren zu können. Dies berichtet die Düsseldorfer Handelszeitung. Darüber hinaus sollen Onlinehändler in Zukunft kontrollieren, dass die auf ihren Plattformen angebotenen Produkte legal sind und EU-Sicherheitsnormen entsprechen.

EU will Temu und Shein Verzollung aufbürden

Online-shopping: EU will in Sachen Verzollung mehr Kunden entlasten (Foto: pixabay.com, Mohamed Hassan)

Kunden von Direktimporten aus China von Branchengrössen wie Temu oder Shein brauchen sich künftig womöglich nicht mehr mit der Verzollung beschäftigen. Laut einem Bericht der "Financial Times" plant die EU eine Zollreform, wonach die Betreiber der Plattformen dann für eine entsprechende Abwicklung zuständig sein sollen - inklusive Prüfung, ob die verkauften Waren überhaupt den Sicherheitsregularien der EU genügen.

Elektronische Signatur: Uvek und EDA sollen Verhandlungsmandat mit EU ausarbeiten

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Derzeit werden elektronische Signaturen nach Schweizer Recht von der EU nicht anerkannt. Dasselbe gilt für europäische Signaturen in der Schweiz. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beauftragt, ein entsprechendes Verhandlungsmandat mit der EU auszuarbeiten.

EU will sich im Vorgehen gegen Digitalregelverstösse personell verstärken

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Um die Schlagkraft gegen Verletzungen der Digitalregeln in Europa zu erhöhen, plant die EU-Kommission, sich personell zu verstärken. "Ich werde dafür sorgen, dass wir die Zahl der am DSA arbeitenden Kollegen bis Ende 2025 auf ein Team von 200 Mitarbeitern verdoppeln werden", gab die zuständige EU-Kommissarin Henna Virkkunen im Rahmen einer Rede im EU-Parlament in Strassburg bekannt.

Zahlreiche Onlineplattformen verpflichten sich in der EU zu härterem Vorgehen gegen Hassrede

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In Europa haben sich zahlreiche Online-Plattformen im Kampf gegen Hassrede im Internet gegenüber Behörden zu einem härteren Vorgehen verpflichtet. Techgiganten wie Facebook, X, Tiktok und Youtube unterzeichneten eine entsprechende Verpflichtung, liess die EU-Kommission in Brüssel verlauten. Das werde Teil der europäischen Regeln für die Branche, heisst es.

EU will Regeln für Online-Plattformen konsequent durchsetzen

Symbolbild: Pixabay

Die EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen hat als Reaktion auf die Angriffe der Tech-Milliardäre Mark Zuckerberg und Elon Musk eine konsequente Durchsetzung der in der Europäischen Union geltenden Regeln für die Onlinenetzwerke angekündigt. "Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Rechte der europäischen Bürger respektiert werden und unsere Gesetzgebung befolgt wird", bekundete Virkkunen gestern auf der Plattform X.

Einheitliche Ladekabel ab sofort verbindlich

USB-C-Ladekabel (Bild: Pixabay/Denvit)

Hersteller dürfen elektronische Geräte ab sofort nur noch auf den Markt bringen, wenn sie über eine USB-C-Ladebuchse verfügen. Die neue Regel gilt unter anderem für Tablets, Kopfhörer, Digitalkameras, E-Book-Reader, Tastaturen - also im Prinzip für alles, was man aufladen und tragen kann. Nur für Laptops respektive Notebooks gibt es noch eine Übergangsfrist. Für diese mobilen Rechner wird der USB-C-Anschluss erst per Anfang 2026 zur vorgeschriebenen Pflicht.

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