Nokia dank hoher 5G-Nachfrage mit satten Gewinnen

Fährt hohe Gewinne ein: Nokia (Bild: Nokia)

Die starke Nachfrage nach 5G-Technik hat den Gewinn des finnischen Telekomausrüster Nokia angeschoben. Der bereinigte Betriebsgewinn stieg im ersten Quartal auf 583 (Vorjahr 551) Millionen Euro, wie Nokia mitteilte. Analysten hatten 513 Millionen Euro prognostiziert. Der Nettoumsatz kletterte um fünf Prozent auf 5,35 Milliarden Euro und lag damit ebenfalls über den Markt-Schätzungen.

Qualcomms Gewinn geht dank Smartphone-Markt durch die Decke

Qualcomm legt massiv zu (Bild: Qualcomm)

Die starke Position im Smartphone-Markt beschert dem US-amerikanischen Chipkonzern Qualcomm rasantes Wachstum: Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 11,16 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn stieg im Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um rund zwei Drittel auf 2,93 Milliarden Dollar.

Paypal mit Gewinneinbruch im ersten Quartal

Paypal Headquarters in San Jose (Bild: Sagar Savia/ CC BY-SA 3.0)

Der Bezahldienst Paypal ist mit einem Gewinneinbruch ins Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal sank das Nettoergebnis im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 509 Millionen Dollar, wie der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss in San Jose mitteilte. Die Erlöse stiegen um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar – für Paypals Verhältnisse ein recht bescheidenes Wachstum.

Meta mit verlangsamtem Wachstum aber positivem Ausblick

Guter Ausblick: Meta

Facebook-Konzern Meta ist zum Jahresstart so langsam gewachsen wie zuletzt zum Börsengang vor zehn Jahren. Schwächere Werbebudgets sowie Apples neue Datenschutz-Regeln liessen den Umsatz im ersten Quartal lediglich um sieben Prozent auf 27,9 Milliarden Dollar klettern, wie das weltgrösste Internet-Netzwerk mitteilte. Der Gewinn fiel wegen deutlich höherer Ausgaben um rund ein Fünftel auf 7,47 Milliarden Dollar.

Microsoft legt dank Cloud-Geschäft kräftig zu

Logo:Microsoft

Der Trend zum mobilen Arbeiten hat sich für Microsoft zur treibenden Kraft entwickelt: Der Umsatz legte im abgelaufenen Quartal zu Ende März 18 Prozent auf knapp 49,4 Milliarden zu, wie der weltgrösste Softwarekonzern aus den USA gestern nach Börsenschluss mitteilte. Das ist mehr, als von Analysten erwartet worden war. Das Cloud-Geschäft zog sogar um 26 Prozent an. Der Betriebsgewinn stieg um 19 Prozent auf 20,4 Milliarden Dollar.

Alphabet mit enttäuschenden Zahlen

Alphabet enttäuscht die Anleger (Bild: Alphabet)

Google-Mutter Alphabet hat Anleger mit ihren Zahlen für das vergangene Quartal enttäuscht. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 23 Prozent auf gut 68 Milliarden Dollar zu, wie Alphabet mitteilte. Analysten hatten mit etwas mehr gerechnet. Unterm Strich sank der Gewinn von 17,9 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf gut 16,4 Milliarden Dollar. Die Alphabet-Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um rund fünf Prozent nach.

TSMC startet Serienproduktion für Drei-Nanometer-Chips ab Mitte 2023

Logobild:TSMC/Flickr

Der weltweit grösste Chipauftragsfertiger TSMC strebt noch in diesem Jahr den Wechsel auf N3 mit 3-Nanometer-Strukturen an, zu dessen ersten Kunden traditionell Apple gehört. Die ersten 3-nm-Prozessoren für den Retail-Markt dürften allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Der N3-Prozess verkleinert die Transistoren verglichen mit dem 5-nm-Prozess N5 laut TSMC um bis zu 70 Prozent. Wahlweise steigt die Geschwindigkeit entsprechender Chips bei gleicher Leistungsaufnahme um 15 Prozent oder die Leistungsaufnahme sinkt bei gleicher Geschwindigkeit um 30 Prozent.

IBMs Quartalszahlen über Markterwartungen

Über den Erwartungen: IBM (Bild:IBM)

Zuwächse im Geschäft mit Software und Beratung haben dem Computer-Konzern IBM geholfen, die Markterwartungen zu übertreffen. Der Umsatz wuchs im vergangenen Quartal um acht Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar, wie IBM mitteilte. Analysten hatten eher mit 13,85 Milliarden Dollar gerechnet. Unterm Strich gab es im fortgeführten Geschäft schwarze Zahlen von 662 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 403 Millionen Dollar auf dieser Basis ein Jahr zuvor.

Musik-Streamer Deezer strebt erneut IPO an Pariser Börse an

Will an die Börse: Deezer (Logobild: Deezer)

Der französische Musik-Streamingdienst Deezer will an die Börse. Sieben Jahre nach der Absage eines ersten geplanten Börsengangs kündigte das Unternehmen zusammen mit der Mantelgesellschaft I2PO für Ende Juli den Einstieg in den Pariser Wertpapierhandel an. I2PO und Deezer hätten sich auf eine Fusion verständigt, um die weltweite Musik-Streaming-Plattform an der Börse zu platzieren, hiess es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Netflix mit Kundenschwund - Aktie stürzt über 20 Prozent ab

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash

Der Streamingmarktführer Netflix hat erstmals seit mehr als zehn Jahren ein Quartal mit Kundenschwund verkraften müssen. In den drei Monaten bis Ende März wurden rund 200.000 Abonnentinnen und Abonnenten abgemeldet, wie Netflix gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Anzahl der weltweiten Bezahlabos lag zum Quartalsende bei 221,6 Millionen. Eigentlich hatte das Unternehmen laut eigener Prognose mit einem Zuwachs von 2,5 Millionen Kundinnen und Kunden gerechnet.

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