Zooms Höhenflug flacht langsam ab

Zoom: Höhenflug flacht langsam ab (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Für den Videokonferenzdienst Zoom ist die Zeit des explosiven Wachstums in der Coronavirus-Krise vorbei. Für das laufende Vierteljahr rechnet Zoom im Jahresvergleich noch mit einem Umsatzplus von etwa zwölf Prozent auf rund 1,07 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor hatten sich die Erlöse noch nahezu verdreifacht, weil Unternehmen in der Pandemie auf Videokonferenzen umstiegen.

Dell mit Umsatzplus dank starker PC-Nachfrage

Bild: Kapi

Der Computerhersteller Dell profitierte auch im vierten Quartal vom anhaltenden Trend zum Home-Office und einer starken PC-Nachfrage während der Coronavirus-Pandemie. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 27,99 Milliarden Dollar und übertraf damit nach Refinitiv-Daten die Expertenerwartungen von 27,44 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern nach Börsenschluss in New York mitteilte.

Lenovo mit Rekordquartal

Lenovo mit Rekordquartal (Logobild: Lenovo)

Die chinesische Lenovo Gruppe, Anbieter unter anderem von Notebooks, Tablets, Desktop-Computern und IT-Dienstleistungen, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 einen Rekord bei Umsatz und Gewinn erzielt, wie Lenovo in seinen Geschäftszahlen ausweist. Demnach steigerte der Konzern den Umsatz im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 20,1 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg um 62 Prozent auf 640 Millionen Dollar.

DAZN erhält Rekapitalisierung in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar

Logo: DAZN

Der britische Sport-Streamingdienst DAZN hat von seinem Hauptgesellschafter eine sogenannte Rekapitalisierung im Volumen von 4,3 Mrd. US-Dollar erhalten. Access Industries hat nach DAZN-Angaben vom gestrigen Dienstag bestehende Vorzugsaktien umgewandelt, Darlehen zurückgezahlt und neues Kapital in das Unternehmen eingebracht. Mit diesem Schritt werden die Schulden von DAZN getilgt, heisst es in der Mitteilung.

Cisco mit mehr Umsatz und Gewinn

Legt zu: Cisco (Foto: Karlheinz Pichler)

Der Netzwerkausrüster Cisco aus dem kalifornischen San Jose hat im vergangenen Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Die US-Firma meldete für das Ende Januar abgeschlossene zweite Geschäftsquartal ein Umsatzplus von sechs Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 17 Prozent auf drei Milliarden Dollar.

ARM plant für 2023 IPO an der Börse

Plant Börsengang: ARM (Bild: ARM)

Chips, in denen ARM-Technik steckt, werden täglich benutzt: Smartphone, Auto, PC, Notebook, Router, NAS, Kaffeemaschine, elektrische Zahnbürste. ARM-Rechenkerne kommen vom billigen 50-Cent-Mikrocontroller bis hin zum weltweit stärksten Supercomputer zum Einsatz. Prominent sind Apples ARM-kompatible M1-Prozessoren. Mehr als die Hälfte des ARM-Umsatzes bringen Smartphone-Chips wie Qualcomm Snapdragon und Samsung Exynos.

Airbnb mit starkem Wachstum

Airbnb legt trotz Omikron kräftig zu (Bild: Pixabay)

Der Wohnungsvermittler Airbnb hat zum Jahresende trotz Belastungen durch die grassierende Omikron-Virusvariante kräftige Geschäftszuwächse verbucht. Der Umsatz legte im Schlussquartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 78 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen am gestrigen Abend nach US-Börsenschluss mitteilte. Unter dem Strich verdiente Airbnb in den drei Monaten bis Ende Dezember 55 Millionen Dollar.

US-Start-up Reliable Robotics erhält 100 Millionen US-Dollar Risikokapital

Dollarregen für Reliable Robotics (Bild: Pixabay/Public Domain Pictures)

Reliable Robotics hat Risikokapital in Höhe von 100 Millionen US-Dollar eingefahren. Das teilte Reliable Robotics mit. Das 2017 gegründete Unternehmen entwickelt Techniken für autonomes Fliegen. Ziel sei es, als erstes Unternehmen von der US-Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) zertifizierte, ferngesteuerte Systeme auf den Markt zu bringen.

Intel übernimmt Tower Semiconductor

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Intel setzt seinen weltweiten Expansionskurs mit der Übernahme des Chipkonzerns Tower Semiconductor fort. Der Kaufpreis liege bei 5,4 Milliarden Dollar, teilten beide Unternehmen heute mit. Der US-Konzern will mit dem Zukauf seine Auftragsfertigung ausbauen und sein Portfolio erweitern. Aktuell wird die Auftragsfertigung, in die Intel verstärkt einsteigen will, von asiatischen Anbietern wie TSMC und Samsung Electronics dominiert.

Seiten

Wirtschaft & Entwicklung abonnieren