Tesla will humanoiden Roboter auf den Markt bringen

Plant humanoiden Roboter: Tesla (Bildquelle: Pixabay/Blomst)

Im Rahmen des von Tesla veranstalteten "AI Day" (Artificial Intelligence) hat CEO Elon Musk angekündigt, mit "Tesla Bot" den Prototypen eines humanoiden Roboters auf den Markt bringen zu wollen. Der Tesla Bot soll künftig gefährliche, sich wiederholende oder langweilige Aufgaben übernehmen. Nach Ansicht von Musk könnte der Roboter mit dem menschenähnlichen Aussehen tiefgreifende Auswirkungen auf die Wirtschaft evozieren.

Robo-Neunauge "AgnathaX" hilft Neurologie

EPFL-Forscher mit "AgnathaX": Neunauge diente als Vorbild (Foto: epfl.ch)

Forscher des Biorobotics Laboratory der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit "AgnathaX" einen Schwimmroboter entwickelt, der erklärt, warum einige Wirbeltiere nach einer Rückenmarksverletzung ihre Bewegungsfähigkeit behalten. Zu diesen gehört das Neunauge, das auch Vorbild für AgnathaX war. Nun wollen die Schweizer die Leistung von Schwimmrobotern verbessern, die für Such- und Rettungseinsätze sowie für die Umweltüberwachung eingesetzt werden.

Roboter sollten mehr versprechen, um vertraulich zu wirken

Menschen müssen Robotern vertrauen können (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Forscher der University of Michigan haben Konzepte untersucht, wie Roboter im direkten Kontakt mit Menschen deren Vertrauen gewinnen können. Sie haben Entschuldigungen, Dementis, Erklärungen und Versprechungen untersucht und fanden heraus, dass bestimmte Ansätze besser sind als andere und oft davon beeinflusst werden, wie die Roboter aussehen. Versprechungen waren sehr hilfreich.

"Nessum dorma" in Graz: Eine Oper mit Robotern in der Hauptrolle

Der malende Roboter Arka (© Forum Stadtpark Graz)

Zur Frage, wie der Mensch zukünftig mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotern koexistieren wird, stellt das Forum Stadtpark Graz derzeit eine Bühne als Experimentierfeld zur Verfügung, auf dem Emotionen, Sehnsüchte und Ängste buchstäblich durchgespielt werden können. Die entsprechende Opernproduktion mit Robotern trägt den Titel "Nessun Dorma". "Nessun dorma" (italienisch für ‚Niemand schlafe') ist benannt nach der Arie, die der Prinz Kalaf zu Beginn des 3. Aktes der Oper Turandot von Giacomo Puccini singt.

Neuartiger Robo-Finger ertastet Objektform

Aufbau des Fingers mit Tastsinn: Sensor in der Mitte (Bild: ev.buaa.edu.cn)

Ein neuer Roboterfinger von Forschern der Beihang University erkennt Gegenstände und die Struktur von Oberflächen durch Tasten. Während bisher Sensoren in die Spitzen der Finger integriert wurden, befestigen ihn Chang Cheng und sein Team in der Mitte eines Drahtes, an dessen einem Ende sich der Tastfinger befindet. Am anderen Ende ist der Aktuator angebracht, ein Linearantrieb, der den Finger aufrichtet und wieder absenkt. Stösst er beim Aufrichten auf ein Hindernis, verändert sich die Kraft auf den Sensor. Diese Veränderung lässt auf die Form des berührten Objekts schliessen.

KI-Roboter "Cassie" läuft fünf Kilometer

'Cassie': Roboter in Straußenform in Aktion (Foto: oregonstate.edu)

"Cassie", der zweibeinige Roboter von Forschern der Oregon State University (OSU) hat Geschichte geschrieben. Dem künstlichen Gehilfen, der seine Laufbewegungen mithilfe von maschinellem Lernen auch in schwierigem Outdoor-Terrain steuern kann, ist es nun erstmals gelungen, eine Strecke von fünf Kilometern in einem Stück zu absolvieren. Für die gesamte Distanz brauchte er nur 53 Minuten und eine einzige Akkuladung.

Bewegungseinschränkung: Roboter assistiert beim Anziehen

Assistenz: Roboter hilft beim Anziehen einer Jacke (Foto: mit.edu)

Bislang erstarren Assistenzroboter, etwa in der Pflege, oft einfach, wenn ihre Bewegungssensoren eine drohende Kollision melden. Besser wäre es, wenn sie die eigene Bewegung anpassen würden. Eben das macht ein Roboter, den Forscher am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) so programmiert haben, dass er sich ähnlich bewegt wie ein Mensch. Er kann zum Beispiel beim Anziehen einer Jacke helfen.

Autonomous River Cleanup: ETHler testen an der Limmat den Kampf gegen Plastik in den Meeren

Ein Roboterarm mit Kamera soll die Abfälle nach Material trennen, wobei Biomasse zurück ins Wasser gelangt. (Bild: ETH Zürich)

Studierende der ETH Zürich testen diesen Sommer auf der Limmat verschiedene Technologien zur automatischen Entfernung von Abfall. Das Projekt "Autonomous River Cleanup" setzt bei den Flüssen an, um gegen das globale Problem der Meeresverschmutzung vorzugehen.

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