Google beruft gegen EU-Rekordkartellstrafe von 2018

Google wehrt sich gegen Rekordstrafe (Logo:Google)

Google wehrt sich vor Gericht gegen die 2018 verhängte Rekordkartellstrafe und verweist auf den Rivalen Apple. Die Kommission habe die Augen vor der wahren wettbewerbsrechtlichen Dynamik in dieser Industrie verschlossen – der zwischen Apple und Android, sagte ein Google-Anwalt vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg zu Beginn einer fünftägigen Anhörung. Die Kartellwächter hätten die Bedeutung Googles überschätzt. Stattdessen sei Android ein Paradebeispiel für funktionierenden Wettbewerb.

Google möchte sich im Kartellverfahren rund ums Werbegeschäft mit der EU vergleichen

Strebt Vergleich an: Google (Logo:Google)

Der Internetkonzern Google bemüht sich einem Insider zufolge, ein EU-Wettbewerbsverfahren wegen seiner digitalen Werbeaktivitäten durch einen Vergleich beizulegen. Google habe der EU-Kommission diesbezüglich einen Vorschlag gemacht, sagte eine mit der Sache vertraute Person, ohne Details zu nennen.

Alter New Yorker Bahnhof geht für 2,1 Milliarden Dollar an Google

St. John's Terminal vor der Weiterentwicklung 2018 (© Tdorante 10/ CC BY-SA 4.0)

Trotz des Trends zum Arbeiten von Zuhause steckt Google über zwei Milliarden Dollar in den Kauf eines Bürogebäudes in New York. Es soll das Herzstück von einem Gebäudekomplex des Internet-Konzerns im Südwesten Manhattans werden, schrieb Finanzchefin Ruth Porat in einem Blogeintrag. Das Gebäude mit dem Namen St. John's Terminal – ein ausgebauter früherer Güterbahnhof – ist schon von Google gemietet. Jetzt kauft es der Konzern für 2,1 Mrd. Dollar. New York ist mit 12.000 Beschäftigten der zweitgrösste Google-Standort ausserhalb der Zentrale im kalifornischen Mountain View.

Indische Kartellbehörde legt Untersuchungsbericht zu Googles Marktmacht-Missbrauch vor

Google: Indische Behörden werfen dem Konzern Machtmissbrauch vor (Logobild:Google)

Die Wettbewerbshüter in Indien werfen Google einem Untersuchungsbericht zufolge den Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung mit seinem Betriebssystem Android vor. Der US-Internetriese habe seine enorme Finanzkraft genutzt, um Konkurrenten unrechtmässig zu schädigen, heisst es in dem Bericht der indischen Kartellbehörde (CCI) zu ihrer zweijährigen Untersuchung.

Nawalny-App aufgrund "beispiellosen Drucks" aus Moskau von Apple und Google gelöscht

Der Kremel setzt Apple und Google unter Druck (Bild: Nikita Karimov auf Unsplash.com)

Die US-amerikanischen IT-Giganten Apple und Google haben eine Wahlempfehlungs-App der russischen Opposition gemäss eigenem Bekunden aufgrund von "beispiellosem" Druck aus Moskau gelöscht. Mit der Unternehmensentscheidung bei Apple vertraute Kreisen lassen wissen, die russische Regierung habe mit der Festnahme von lokalen Apple-Mitarbeitenden gedroht.

Google von Südkoreas Kartellbehörde mit Strafe in dreistelliger Millionenhöhe gebüsst

Google: Saftige Busse in Südkorea (Logo: Google)

Der US-Technologieriese Google muss in Südkorea eine Strafe von umgerechnet 177 Millionen Dollar zahlen. Die Wettbewerbshüter verhängten das Bussgeld, weil Google individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android blockierte. Die Kartellbehörde KFTC entschied, dass der Konzern damit seine dominierende Stellung ausnutzt, welche wiederum den Wettbewerb auf dem Markt für Handy-Betriebssysteme verhindert.

E-Mail-Konten ehemaliger afghanischer Regierungmitglieder von Google gesperrt

Mailing: Google sperrt Konten der ehemaligen Kabuler Regierung zum Schutz vor Taliban-Zugriff (Bild: iStock)

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat Google einem Insider zufolge eine Reihe von E-Mail-Konten der bisherigen Kabuler Regierung vorläufig gesperrt. Ein ehemaliger Mitarbeiter eines afghanischen Ministeriums sagte, die Taliban versuchten, an E-Mails der bisherigen Regierung zu gelangen, die von den USA unterstützt worden war. Die Taliban hätten ihn aufgefordert, auf dem Ministeriumsserver gespeicherte Daten zu sichern. Er habe das nicht befolgt und sei untergetaucht, sagte der Mann.

US-Justizministerium bereitet weitere Wettbewerbsklage gegen Google vor

Google droht weiteres Kartellverfahren in den USA (Logo:Google)

Die Alphabet-Tochter Google muss sich in den USA laut einem Insider womöglich auf ein zweites Kartellverfahren einstellen. Das US-Justizministerium beschleunigt seine Untersuchungen des Geschäfts mit digitaler Werbung und könnte noch im laufenden Jahr Klage einreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen.

Google investiert eine Milliarde Euro in zwei neue Rechenzentren in Deutschland

Google wird in den kommenden Jahren eine Milliarde Euro in den Bau von zwei neuen Rechenzentren in Hanau und im Grossraum Berlin investieren. Das kündigte der US-Internetkonzern am heutigen Dienstag in Berlin an. Der Investitionsplan reicht bis ins Jahr 2030. Die Cloud-Anlage in Hanau sei nur 20 Kilometer vom weltgrössten Internetknoten DE-CIX entfernt, sagte Philipp Justus, Googles Zentraleuropa-Chef. Das vierstöckige Gebäude mit einer Nutzungsfläche von rund 10.000 Quadratmetern werde im kommenden Jahr voll betriebsbereit sein.

Apples Standardbrowser ist Google offenbar 15 Milliarden Dollar wert

Safari-Logo: Google bleibt Ab-Werk-Suchwerkzeug (Bild: Apple)

Wie Analysten herausgefunden haben wollen, wird Google auch weiterhin das "Ab Werk"-Suchwerkzeug von Safari bleiben – und lässt sich das nicht wenig kosten. Freilich wirft Google wohl schon länger Geld bei Apple dafür ein, der Sonnenplatz bei der Suchmaschinenvorauswahl verzeichnet allerdings eine stabile Wertsteigerung. Heuer dürfte dabei wohl ein Betrag von 15 Milliarden Dollar erreicht werden, der dafür den Besitzer wechselt. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungsunternehmen Bernstein.

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