Telegram-Chef Pawel Durow in Frankreich festgenommen

Pawel Durow vor elf Jahren in Berlin (Bild: Techcrunch, CC BY-SA 2.0)

Der Gründer und Chef des Messengerdienstes Telegram, Pawel Durow, ist nach der Landung seines Privatjets auf dem Flughafen Le Bourget ausserhalb von Paris laut Berichten französischer Medien verhaftet worden. Gegen den Multimilliardär laufen Ermittlungen wegen seiner laxen Kontrolle der Inhalte auf Telegram.

Einigung zwischen Infineon und Qimonda-Insolvenzverwalter

Bild: Infineon

Der grösste deutsche Chip-Hersteller Infineon und der Insolvenzverwalter von Qimonda haben sich in dem seit Ende 2010 am Landgericht München I anhängigen Rechtsstreit auf eine Vergleichszahlung geeinigt. Die Vereinbarung sieht einen Betrag in Höhe von 753,5 Millionen Euro vor und setzt sich gemäss Mitteilung aus einer nominellen Vergleichssumme von 800 Millionen Euro abzüglich von Anrechnungsbeträgen aus früheren Verträgen mit dem Insolvenzverwalter zusammen. Ursprünglich hatte dieser rund 3,4 Milliarden Euro zuzüglich Zinsen gefordert.

Für Meta bahnt sich Milliardenstrafe der EU an

Logobild: Pixabay

Dem Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta droht seitens der EU eine Milliardenstrafe wegen Verletzung von Wettbewerbsregeln. Die Behörden der Europäischen Union sollen die astronomische Geldbusse Insidern zufolge voraussichtlich innerhalb der kommenden Wochen verhängen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

EU-Gericht weist Bytedance-Klage gegen Einstufung als Gatekeeper ab

Bytedance betreibt unter anderem die Videoplattform Tiktok (Bild: Pixabay/Konkarampelas)

Mit seiner Klage gegen die Einstufung als digitaler Torwächter ist der chinesische Bytedance-Konzern, der unter anderem das Videoportal Tiktok betreibt, gescheitert. Das in Luxemburg domizilierte Gericht der Europäischen Union hat die Klage abgeschmetter, was nun bedeutet, dass sich Bytedance sich an schärfere Regeln zugunsten der Anwender halten muss. Es gelten die neuen Regeln des Gesetzes für digitale Märkte (DMA).

Fritzbox-Hersteller AVM zu Millionenstrafe verdonnert

Bild: AVM-Fritzbox 6810 LTE von 2012

Das deutsche Bundeskartellamt hat den Berliner Fritzbox-Hersteller AVM wegen Preisabsprachen zu einer Strafzahlung von knapp 16 Millionen Euro verdonnert. Das Telekom- und Netzwerkunternehmen, dessen Boxen auch hierzulande beliebt sind, soll auf illegale Weise in die Preisbildung des freien Handels eingegriffen haben, um die Handelspreise all seiner Produkte wie etwa die Fritzbox-Router und Fritz-Repeater ungewöhnlich hoch zu halten.

Bundesgericht bestätigt Weko-Busse von fast 72 Millionen Franken gegen Swisscom

Swisscom: Bundesgericht bestätigt Weko-Busse (Bild: Kapi)

Das schweizerische Bundesgericht hat die Busse der Wettbewerbskommission (Weko) in Höhe von 71,8 Millionen Franken gegen die Swisscom im Streit um Sportübertragungen bestätigt. Zur Erinnerung: Die Weko kam bereits im Jahre 2016 zum Schluss, dass die Swisscom und ihre Tochter Blue Entertainment (vormals CT Cinetrade AG) im Zeitraum von 2006 bis 2013 ihre marktbeherrschende Stellung bei der Übertragung von Fussball- und Eishockeyspielen ausgenützt hätten.

Teams: EU droht Microsoft mit hoher Strafe

Microsoft Teams (Logobild: MS)

Nach Ansicht der Wettbewerbshüter der europäischen Union ist die Chat- und Videosoftware Teams von Microsoft zu eng mit den Office-Produkten des Softwaregiganten verknüpft. Die bisherigen Massnahmen Microsofts reichen ihnen nicht. Die EU droht mit einer hohen Kartellstrafe. Wenn Microsoft Teams nicht stärker von der Office-Produktfamilie entkoppelt, könnte das Strafausmass bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes betragen.

Rückzug von Elon Musk bei Klage gegen OpenAI

Elon Musk (Bild: Steve Jurvetson/ Flickr/ CC BY-SA 2.0)

Der 1971 im südafrikanischen Pretoria geborene und in den USA lebende Multimilliardär Elon Musk hat seine Klage gegen den Künstliche-Intelligenz-Pionier OpenAI und dessen Mitgründer Sam Altman und Greg Brockman fallengelassen. Ein Anwalt von ihm ersuchte ein kalifornisches Gericht, die bei ihm eingereichte Klage Musks abzuweisen. Gründe dafür wurden bislang keine angegeben.

Freisprüche im Betrugsprozess um HPs Übernahme von Autonomy

Logo-Bild: HP

In der sich über viele Jahre hinziehenden juristischen Auseinandersetzung um einen Betrug rund um die milliardenschwere Übernahme von Autonomy durch HP Inc ist es jetzt zu einem Freispruch gekommen. Konkret hat ein britischer Top-Manager US-Geschworene überraschend von seiner Unschuld überzeugen können. Bei der Übernahme des Softwarehauses Autonomy hatte HP im Jahre 2011 rund elf Milliarden Dollar auf den Tisch geblättert.

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