Insolvenzverwalter will von EY 1,5 Milliarden Euro Schadenersatz

Sitz von EY in Deutschland (Bild: Jean Luc Valentin/ CC BY-SA 3.0)

Der Insolvenzverwalter der Pleite gegangenen Wirecard fordert von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY rund 1,5 Milliarden Euro Schadenersatz. Einte entsprechende Klage sei am 20. Dezember am Landgericht Stuttgart eingegangen, liess ein Gerichtssprecher gemäss einem Bericht des Düsseldorfer Handelsblattes wissen.

Google kann Datenschutzprozess durch Vergleich verhindern

Google schliesst Vergleich (Logobild:Google)

Der Internetgigant Google kann in den USA einen Prozess wegen der Verletzung des Datenschutzes von Millionen Nutzern durch einen Vergleich verhindern. Das kalifornische Gericht, das für den Fall zuständig ist, veröffentlichte ein Dokument, wonach die Anwälte von Google eine vorläufige Einigung erreichten. Die Klägeranwälte hatten die Schadenssumme mit bis zu fünf Milliarden Dollar (rund 4,5 Mrd. Euro) taxiert.

Elon Musk's X an Blockierung des kalifornischen Gesetzes zur Inhaltsmoderation gescheitert

Logobild: Pixabay/Tresor_69

Der dem Multimilliardär Elon Musk gehörende Mikroblogging-Dienst X (vormals Twiter) ist in seinem Bemühen gescheitert, ein Gesetz des US-Bundesstaates Kalifornien zu blockieren, das von Social-Media-Unternehmen verlangt, öffentlich offenzulegen, wie sie bestimmte Inhalte auf ihren Plattformen moderieren.

Apple nimmt Verkauf seiner Computeruhren in den USA nach Berufungsurteil wieder auf

Apple Watch Ultra 2 GPS+ (Bild:Apple)

Nachdem ein Berufungsgericht in den Vereinigten Staaten den wegen patentrechtlichen Verletzungen verhängten Importstopp für Apples aktuelle Computer-Uhr-Modelle Watch Series 9 und Watch Ultra 2 aufgehoben hat, nimmt der IT-Gigant aus dem kalifornischen Cupertino den Verkauf seiner smarten Uhren in den USA ab heute wieder auf. In einigen Apple Stores seien die Verkäufe bereits am Mittwoch wieder angelaufen, betonte eine Konzernsprecherin gegenüber dem Tech-Blog "The Verge".

NYT zieht OpenAI und Microsoft wegen ChatGPT vor Gericht

Stein des Anstosses: ChatGPT (Bild: Pixabay/ Franz26)

Die Tageszeitung "New York Times" (NYT) zieht als erstes grosses amerikanisches Medienblatt die US-Softwareunternehmen OpenAI und Microsoft aufgrund ihres KI-Chatbots ChatGPT vor Gericht. Konkret wirft die NYT den beiden IT-Konzernen vor, dass sie Wissen aus Millionen Artikeln benutzt hätten, um ChatGPT zu füttern und damit auf Kosten der Zeitung ein Geschäft aufbauen.

Google ist bereit, für App-Store-Vergleich 700 Millionen Dollar auf den Tisch zu blättern

Für App-Store-Vergleich bereit: Google (Bildquelle: Google)

Die Alphabet-Tochter Google ist in den Vereinigten Staaten zur Zahlung von 700 Millionen Dollar und Änderungen in seinem Android-App-Store bereit, um eine Klage Dutzender Bundesstaaten im Zuge eines bereits im September erzielten Vergleichs beizulegen. Die Details dazu wurden erst jetzt bekannt.

EU: Mehr Rechte für Mitarbeitende von Online-Diensten

Symbolbild: Uber-Eats-Fahrer (Bild: Unsplash/Robert Anasch)

In der Europäischen Union (EU) sollen die Mitarbeitenden von Online-Lieferdiensten oder Fahrdienst-Vermittlern künftig mehr Rechte erhalten. Beauftrage des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich jetzt darauf, dass Betroffene künftig besser gegen Scheinselbstständigkeit geschützt sein sollen. Derzeit könnten mindestens 5,5 Millionen Menschen fälschlicherweise als selbstständig eingestuft sein.

Epic Games gewinnt Prozess gegen Google

Epic Games setzt sich im Rechtsstreit gegen Google durch (Bild: Fotolia)

Die US-amerikanische Spieleentwicklerin Epic Games hat die juristische Auseinandersetzung mit Google um die Praktiken des Techriesen in dessen App-Store für sich entschieden. Ein US-Gericht hat dem "Fortnite"-Hersteller in allen Punkten Recht gegeben. Gemäss dem Gerichtsbeschluss stellt der Play-Store ein illegales Monopol dar. Über Abhilfemassnahmen will das Gericht im Jänner entscheiden. Die Alphabet-Tochter Google kündigte umgehend Berufung gegen das Urteil an.

Meta von spanischem Medienverband auf 550 Millionen Euro verklagt

In Spanien verklagt: Meta (Logobild: Pixabay/Artapixel)

Wegen Behinderung des Wettbewerbs auf dem Werbemarkt Der US-Internetgigant Meta ist vom spanische Medienverband auf 550 Millionen Euro verklagt worden. Als Grund machen die Spanier "Behinderung des Wettbewerbs" geltend. Die "massive" und "systematische" Auswertung der Nutzerdaten durch die Meta-Töchter Facebook, Instagram und Whatsapp beschere dem Konzern einen unfairen Vorteil bei der Konzeption personalisierter Onlinewerbung, gab die Asociacion Medios de Informacion (AMI) dazu bekannt.

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