Startschuss für Googles Spieledienst Stadia in der Schweiz

Bild: zVg

Der IT-Gigant Google kämpft mit "Stadia" seit vergangenem Jahr auf dem umkämpften Spielemarkt mit. Ab sofort ist der Cloud-Dienst auch in der Schweiz verfügbar. Für das Cloud-Gaming benötigt man zum Spielen keine eigene Hardware mehr, denn die Games laufen in einem Rechenzentrum und werden gestreamt. Bei Stadia können somit die Spiele direkt im Browser gespielt werden, unabhängig von der Leistung des eigenen Computers.

Mit "Counter-Strike" gegen Games-Cheater

Gamer-Frust: System findet Schummler-Gegner (Foto: Mark Decile, unsplash.com)

Informatiker der University of Texas (UT) at Dallas nutzen das Spiel "Counter-Strike" als Waffe im Kampf gegen Games-Cheater. Ihr System erkennt dazu verdächtige Muster in den verschlüsselten Datenströmen, die ein Spiel an einen zentralen Server schickt. Diese Methode könnte den Forschern zufolge bei jeglicher Art von MMO funktionieren und so Schummlern den Tag verhageln.

Amazon steigt mit "Luna" in den Cloud-Gaming-Markt ein

Controller für Amazons Cloud-Streaming-Dienst Luna (Bild: Amazon)

Amazon tut es Google gleich und steigt mit dem eigenen Dienst "Luna" in den Cloud-Gaming-Markt ein. Wie Amazon wissen lässt, ist die Stadia-Alternative "Luna" ab sofort für Kunden in den Vereinigte Staaten verfügbar. "Luna" profitiere dabei von der Leistungsfähigkeit der Amazon Web Services und könne somit problemlos hochwertige und immersive Spiele streamen, heisst es.

Microsoft schnappt sich US-Spieleentwicklerin Zenimax für 6,5 Milliarden Dollar

Stärkt Spielsparte: Microsoft (Bild: MS)

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft forciert seine Gaming-Sparte rund um die Spielkonsole XBox mit einer milliardenschweren Übernahme. Konkret schnappen sich die Redmonder mit Zenimax Media die Konzernmutter von Bethesda Softworks und einigen anderen bekannten Spieleentwicklern. Microsoft soll dafür rund 7,5 Milliarden US-Dollar auf den Tisch blättern.

"Tricotronic": Nintendo bringt Retro-Handheld

Zeit für Mario: Retro-Handheld mit Uhr wieder aufgelegt (Foto: nintendo.com)

Nintendo lässt sein erstes Spiele-Handheld, die "Game & Watch", hierzulande einst auch als "Tricotronic" bekannt, wiederauferstehen. Das goldene Retro-Handheld kommt voll in Farbe und mit USB-Lademöglichkeit daher. Zu spielen gibt es auf dem Gerät drei Games rund um die "Super Mario Bros.", denn die Neuauflage des 40 Jahre alten Handhelds erscheint als Teil der von Nintendo anberaumten Feierlichkeiten zum 35. Jubiläum des Videospiel-Klassikers.

"Fortnite"-Macher Epic geht mit Apple und Google in den Clinch

Auslöser des Disputs: Fortnite (Bild: Epic)

Die "Fortnite"-Entwicklerin Epic Games lässt sich auf einen Clinch mit den IT-Giganten Apple und Google ein. Auslöser der Auseinandersetzung ist, dass Epic Games auf Apples iPhone und iPad sowie auf Geräten mit dem Google-System Android die Möglichkeit einführte, Inhalte in Umgehung der In-App-Käufe günstiger zu erwerben. Die Reaktion von Apple und Google liess nicht lange auf sich warten. Prompt verschwand das populäre Epic-Spiel "Fortnite" zuerst aus dem App-Store für Apples Mobil-Geräte und wenige Stunden später auch aus Googles Play Store.

Boom bei Video-Spielen hält weiter an

Auch Take Two Interactive profitiert enorm von der Corona-Krise (Logo: Take Two Interactive)

Die Videospiele-Anbieter profitieren weiterhin enorm von der Corona-Krise. So kletterte etwa der Umsatz des Anbieters Activision Blizzard ("Call of Duty", "World of Warcraft", "Candy Crush") im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar (1,63 Mrd Euro) hoch. Bei Activision-Spielen stieg die Zahl aktiver Nutzer laut Mitteilung binnen drei Monaten von 102 auf 125 Millionen. Unterm Strich blieben demnach 580 Millionen Dollar Gewinn in den Kassen hängen. Zum Vergleich: In derselben Periode des Vorjahres lag er noch bei 328 Millionen Dollar.

Das Tamagotchi kehrt zurück

Das Unternehmen Bandai bringt diesen Juli eines der beliebtesten Spielzeuge der 1990er-Jahre in einer neuen Version, aber im Retro-Look, vorerst in den USA auf den Markt. Das elektronische Tierchen "Tamagotchi On Wonder Garden", das virtuell gefüttert werden will, weil es sonst stirbt, soll knapp 60 US-Dollar (rund 53 Euro) kosten.

Deutschland: Online-Dienste für Games bringen 461 Mio. Euro

Zocken auf der Konsole: Online-Dienste boomen (Foto: pixabay.com, Olichel)

Der Umsatz mit Gebühren für Online-Dienste bei Spielen ist in Deutschland erneut kräftig gewachsen. 2019 konnten in dem Segment rund 461 Mio. Euro umgesetzt werden. Das entspricht einer Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zu 2018 (353 Mio. Euro); bereits damals hatte sich das Segment mit 97 Prozent Wachstum nahezu verdoppelt. Das zeigt eine auf GfK-Daten beruhende Studie von Game - Verband der deutschen Games-Branche.

Seiten

Gaming abonnieren