EU führt Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein

Symbolbild: Stormagic/KI-generiert

Die Europäische Union führt eine verbindliche Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein, bei der Wasserzeichen eine zentrale Rolle spielen. Grundlage hierfür ist der EU AI Act (KI-Verordnung). Die entsprechenden Transparenzvorschriften sollen am 2. August offiziell in Kraft treten, heisst es.

Anthropic stellt entschärfte Variante der umstrittenen KI-Modellreiche "Claude Mythos" vor

Logobildquelle: Anthropic

Das KI-Unternehmen Anthropic hat eine entschärfte und für die Allgemeinheit sichere Variante seiner hochgradig umstrittenen Modellreihe "Claude Mythos" unter dem Namen "Claude Fable 5" veröffentlicht. Das im April 2026 erstmals vorgestellte Modell "Claude Mythos" gilt als die fortschrittlichste Modellreihe von Anthropic.

Google zahlt SpaceX 920 Millionen US-Dollar pro Monat für KI-Rechenleistung

Google erkauft sich für Millionen Rechenleistung von SpaceX (Logobildquelle: Google)

Google zahlt SpaceX künftig hunderte Millionen US-Dollar pro Monat für KI-Rechenleistung. Laut offiziellen Pflichtmitteilungen mietet der Google-Mutterkonzern Alphabet ab Oktober 2026 bis Juni 2029 Rechenkapazitäten für monatlich 920 Millionen US-Dollar (rund 800 Millionen Euro). Konkret sichert sich Google Zugriff auf mindestens 110.000 Nvidia-Chips (GPUs) sowie die dazugehörige Infrastruktur wie CPUs, Speicherlösungen und Netzwerkelemente,

Anthropic plädiert für globale Pause bei der KI-Entwicklung

Logobildquelle: Anthropic

Die auf künstliche Intelligenz (KI) ausgerichtete US-Firma Anthropic plädiert offiziell für eine globale Pause bei der Entwicklung immer leistungsstärkerer KI-Systeme. Das US-Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen San Francisco betonte in einer offiziellen Erklärung, dass eine weltweite Verlangsamung der Spitzenforschung im KI-Bereich "wahrscheinlich sinnvoll" sei.

UNO-Bericht warnt vor dramatischem Ressourcenverbrauch durch Künstliche Intelligenz

KI erfordert gigantische Rechenzentrumskapazitäten (Symbolbild: Pixabay/Yamu)

Ein neuer UNO-Bericht, der die oft unsichtbare, physische Infrastruktur von KÜnstlicher Intelligenz (KI) in den Fokus rückt, warnt vor einem dramatischen Ressourcenverbrauch durch KI. "Jede Interaktion beansprucht endliche Ressourcen", heisst es seitens der Universität der Vereinten Nationen in Kanada. "Der Start von ChatGPT im Jahr 2022 glich nichts Geringerem als einer technologischen Schockwelle", halten die Autoren im Bericht des UNO-Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit (UNU-INWEH) schriftlich fest.

KI verstärkt Problem der Wirtschaftskriminalität

Symbolbild: Pixabay

Der Siegeszug von Künstlicher Intelligenz (KI) führt bei vielen Unternehmen in Deutschland zu einer Neubewertung der potenziellen Risiken. Dies zeigt die Studie "Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2025/2026" der Prüfungsgesellschaft KPMG, für die fast 800 Unternehmen im Frühjahr 2025 repräsentativ nach Branchen und Grössen befragt wurden.

Musikalische KI-Hand spielt Klavier nach Gehör

Musician Hand: Probeklimpern genügt der KI zum Erlernen des Klavierspiels (Foto: esc.edu)

Die "Musician Hand" von Forschern der University of Southern California (USC) klimpert wie ein Kind wahllos auf den Klaviertasten herum. Doch die KI-Software merkt sich, welche Fingerbewegungen welche Töne hervorrufen. Nach zwei Minuten hat das System das Klavier verinnerlicht. Es hört einem Musikstück zu, übersetzt jeden Ton in die zuvor klimpernd erlernte Bewegung und kann es fehlerfrei nachspielen. Noten braucht die musikalische Hand ebenso wenig wie einst der berühmte Tenor Luciano Pavarotti, der nie gelernt hat, Noten zu lesen.

KI-generierte Werbung verfehlt meistens ihr Ziel

Coca-Cola: In der Werbung übertreffen Menschen die KI (Bild: Marc Pascual, pixabay.com)

Von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Spots sind deutlich weniger umsatzfördernd als von Menschen entworfene. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern der Syracuse University und des Researchers Ipsos. Die Experten haben bestehende, also von Menschen erstellte Anzeigen, die vor 2021 produziert worden waren, mit ihren KI-generierten Pendants verglichen. Anschliessend haben sie 20 Anzeigen für zehn Markenprodukte bei 3.000 US-Bürgern getestet.

Samsung startet Auslieferung erster Muster von neuer KI-Speichchip-Generation

Samsung-Sitz in Seoul (Bildquelle: Samsung)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung liefert erste Muster für seinen neuesten KI-Speicherchip aus. Der Konzern hat offiziell mit der Verteilung von Mustern des 12-Schichten-HBM4E-Chips an globale Kunden begonnen. Der Chip ist den Angaben nach mehr als 20 Prozent schneller als das Vorgängermodell HBM4. Die Speicherbausteine erreichen demnach eine Rate von 16 Gbit/s pro Pin (Gesamtbandbreite von 4,0 TB/s).

KI-Potenzial in der Finanzbranche oft ungenutzt

KI in Finanzbranche: Mitarbeiter werden immer mehr zu Software-Architekten (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Populäre KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Microsoft 365 Copilot sind zwar im Büroalltag angekommen, doch ihr Potenzial bleibt in der Praxis häufig ungenutzt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der deutschen Universität Paderborn. Die Experten haben in elf Sparkassen die erfolgreiche Implementierung von sogenannter Arbeitsplatz-KI (AP-KI) untersucht.

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