Stellantis sieht bei Chipkrise Licht am Ende des Tunnels

Sieht Licht am Ende des Tunnels: Stellantis (Logobild: Stellantis)

Stellantis setzt nach einem Produktionseinbruch infolge des Halbleitermangels auf eine Besserung der Lage. Der Trend sei positiv. Stellantis sehe eine Stabilisierung beim Angebot und eine Verbesserung der Produktion im Monatsvergleich, sagte Finanzvorstand Richard Palmer bei Vorlage der Produktions- und Umsatzdaten im dritten Quartal. So werde der Produktionsausfall wegen fehlender Teile zum Jahresende nicht mehr so hoch ausfallen wie in den Monaten Juli bis September.

Intel vor Milliarden-Investitionen für Chipfabriken in Italien und Deutschland

Intel-Zentrale in Santa Clara (Bild:Intel)

Italien wirbt Insidern zufolge beim US-Konzern Intel mit einem massgeschneiderten Angebot für den Bau einer Chipfabrik. Zugleich zeichne sich Deutschland als Spitzenkandidat für eine noch grössere sogenannte Megafabrik ab. Die Regierung in Rom führe mittlerweile fortgeschrittene Gespräche mit dem US-Konzern über mögliche Investitionen, die sich ersten Schätzungen zufolge auf mehr als 4 Mrd. Euro belaufen dürften.

Renault korrigiert Produktionsausfall wegen Chipkrise nach oben

Bild: Sebastien Chiron auf Unsplash.com

Der französische Autobauer Renault befürchtet wegen des anhaltenden Mangels an Computerchips noch höhere Produktionsausfälle als bisher vorhergesagt, sagen Insider. Mindestens 300.000 Fahrzeuge rollten heuer deshalb weniger vom Band, sagten drei mit den Planungen Vertraute. Im September hatte der Konzern noch mit einem Ausfall von 220.000 Autos gerechnet. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äussern.

Apple präsentiert neue M1 Pro- und M1 Max-Chips

Bild: Apple

Apple hat zwei neue Hochleistungschipsysteme vorgestellt, mit denen der Konzern seine Abkehr von Intel-Prozessoren beschleunigen will. Die in einem Videostream vorgestellten M1 Pro und M1 Max sind stark verbesserte Versionen des M1-Chips, den Apple vor einem Jahr vorgestellt hatte. Sie bilden künftig das Herzstück der neuen MacBook-Pro-Modelle.

Auftragsfertiger TSMC plant gemeinsam mit Sony Chipfabrik in Japan

TSMC investiert in Japan (Logobild:Flickr)

Das taiwanesische Unternehmen TSMC ist der weltgrösste Auftragsfertiger von Chips und unter anderem Hauptlieferant für Konzerne wie Apple. Laut "Nikkei" prüft man derzeit einen Plan zur Errichtung einer Produktion in Japan. Infrage kommt ein Werk in Kumamoto, das Sony zur Verfügung stellen und zudem rund 6,1 Milliarden Euro in die Fabrik investieren würde. Vor Ort sollen dann Halbleiter für Autos, Kamerabildsensoren und andere Produkte hergestellt werden, die von dem weltweiten Chipmangel betroffen sind.

Daimler verkauft wegen Chipmangel Mercedes-Benz-Pkw auch mit reduzierter Ausstattung

Der Daimler-Konzern hat bestätigt, dass wegen der Chipkrise nicht alle Mercedes-Benz Fahrzeuge mit der kompletten technischen Ausstattung ausgeliefert werden. Betroffene Kunden könnten in solchen Fällen ihr bestelltes Auto mit einer reduzierten Ausstattung zu einem günstigeren Preis bekommen, sagte eine Sprecherin des Mercedes-Benz Vertriebs. Sollte ein Kunde mit diesem Angebot nicht einverstanden sein, könne er vom Kaufvertrag zurücktreten, hiess es weiter.

Halbleiterkrise lässt US-Autoabsätze weiterhin sinken

Halbleiter: Enpässe lassen Autoverkäufe abstürzen (Bild: Pixabay)

Die am Wochenende vorgelegten Zahlen zum US-Autoabsatz zeigen, wie schwer manche andere Hersteller von dem Chip-Mangel getroffen wurden. So fielen beim grössten US-Autokonzern General Motors die Verkäufe im Heimatmarkt um fast ein Drittel auf knapp 447.000 Fahrzeuge, wie der Konzern mitteilte. Toyota konnte dagegen sogar leicht zulegen und liegt nach den ersten neun Monaten des Jahres deutlich vor dem langjährigen Marktführer GM.

Chipindustrie-Ausrüster ASML rechnet mit Umsatzzuwächsen

ASML-Hauptsitz im niederländischen Veldhoven (Bild: Wikipedia/ A. Ansems/ CC  BY-SA 3.0)

Die im niederländischen Veldhoven angesiedelte Chipindustrie-Ausrüsterin ASML blickt optimistisch nach vorne. Grund ist der anhaltende Halbleiterboom, der von der Nachfrage aus allen möglichen Branchen genährt wird. ASML könne 2025 einen Jahresumsatz von rund 24 bis 30 Milliarden Euro erreichen, liess der Konzern im Vorfeld einer Konferenz mit Investoren in Veldhoven verlauten. Zuvor war das Unternehmen von Erlösen von 15 bis 24 Milliarden Euro ausgegangen. Dabei peilt die Ausrüsterin 2025 eine Bruttomarge zwischen 54 und 56 Prozent an.

Verluste durch Chipmangel in der Autoindustrie wohl doppelt so hoch wie prognostiziert

Vernetztes Auto: Chipmangel grösser als befürchtet (Symbolbild: Adobe Stock)

Wie nachhaltig fehlende Halbleiter die Produktion beeinträchtigen können, überrascht die globale Autoindustrie offenbar. Die Hersteller melden wöchentlich weitere Produktionskürzungen, ihre Ziele klingen vorsichtiger formuliert und von Beratungsagenturen kommen regelmässig neue Wasserstandsmeldungen und Voraussagen zum Umfang der Krise. Die aktuellste rechnet die Verluste nun schon auf das Doppelte des ursprünglich angenommenen Volumens hoch.

Infineon nimmt neue Chipfabrik in Villach in Betrieb

Das neue Chipwerk von Infineon in Villach (Bild:Screenshot)

Der grösste Halbleiterhersteller Deutschlands, Infineon, hat in Villach (Kärnten) eine neue Chipfabrik in Betrieb genommen. Infineon investierte dafür 1,6 Milliarden Euro, - die grösste private Investition der letzten Jahre in Österreich. Die neue Produktionsstätte wurde binnen dreier Jahre realisiert.

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