Chipindustrie-Ausrüster ASML rechnet mit Umsatzzuwächsen

ASML-Hauptsitz im niederländischen Veldhoven (Bild: Wikipedia/ A. Ansems/ CC  BY-SA 3.0)

Die im niederländischen Veldhoven angesiedelte Chipindustrie-Ausrüsterin ASML blickt optimistisch nach vorne. Grund ist der anhaltende Halbleiterboom, der von der Nachfrage aus allen möglichen Branchen genährt wird. ASML könne 2025 einen Jahresumsatz von rund 24 bis 30 Milliarden Euro erreichen, liess der Konzern im Vorfeld einer Konferenz mit Investoren in Veldhoven verlauten. Zuvor war das Unternehmen von Erlösen von 15 bis 24 Milliarden Euro ausgegangen. Dabei peilt die Ausrüsterin 2025 eine Bruttomarge zwischen 54 und 56 Prozent an.

Huawei warnt vor massivem Einbruch bei seiner Smartphone-Sparte

Huawei: Drastischer Einbruch beim Smartphone-Business (Foto: Karlheinz Pichler)

Der chinesische Smartphone-Hersteller und Telekomausrüster Huawei mit Zentrale in Shenzhen kalkuliert als Folge der US-Sanktionen mit einem massiven Umsatzschwund im Smartphone-Business. Die Einnahmen aus dieser Sparte würden 2021 mindestens um 30 bis 40 Milliarden Dollar einbrechen, räumte Huaweis rotierender Chairman Eric Xu gegenüber Medienvertretern ein.

LG übernimmt Kontrolle über die auf Automotive-Security fokussierte Cybellum

LG übernimmt Cybellum (Logo: LG)

Der südkoreanische Elektronikriese LG will künftig im lukrativen Automotive-Sektor mitmischen und übernimmt vorerst 64 Prozent der israelischen Sicherheitsfirma Cybellum. Dafür blättert 140 Millionen Dollar auf den Tisch. Die restlichen Anteile sollen in naher Zukunft Schritt für Schritt erworben werden, teilt der Konzern mit Sitz in Seoul mit. Insgesamt würden sich dann die Investitionen auf 240 Millionen Dollar belaufen. Cybellum ist darauf spezialisiert, Sicherheitsprobleme in Automobil-Software und Fahrzeug-Hardware aufzuspüren und Sicherheitsrisiken zu bewerten.

Chip-Engpass: VW-Lkw-Tochter Traton warnt vor Verkaufseinbruch

Fahrzeuge der Traton-Gruppe mit elektrischen Antrieben (Bild: Traton/CC BY-SA 4.0)

Die LKW-Tochter von VW, Traton, warnt vor schwachen Quartalsergebnissen. Konkret rechnet die Volkswagen-Nutzfahrzeugholding im laufenden Quartal wegen der Lieferengpässe vor allem bei Halbleitern mit deutlich schwächeren Verkäufen als geplant. Die Knappheit bei Chips und anderen wichtigen Zulieferteilen hätten seit Ende August zu einem verringerten Absatzvolumen geführt, insbesondere der September leide darunter, teilte die Firma an ihrer Zentrale in München mit.

Sprachlern-App Babbel sagt geplanten Börsengang ab

Bild: Babbel

Die deutsche Sprachlerndienstleisterin Babbel hat ihren geplanten Börsengang nur wenige Tage vor dem Start abgesagt. Wegen der "derzeit ungünstigen Marktbedingungen" werde der Börsengang verschoben, teilte das Unternehmen mit, das eine E-Learning-Plattform für webbasiertes Lernen von Sprachen betreibt. Als erster Handelstag war ursprünglich der kommende Freitag (24. September) vorgesehen gewesen.

Uber stellt erstmals operativen Gewinn in Aussicht

Rechnet erstmals mit operativem Gewinn: Uber (Logo:Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber stellt ein Jahrzehnt nach seiner Gründung erstmals einen operativen Gewinn in Aussicht. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen San Francisco verbrannte bei seiner globalen Expansion etliche Milliarden Dollar mit dem Versprechen späterer Profite. Nun habe man in den Monaten Juli und August schwarze Zahlen auf bereinigter Basis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen geschafft, lässt Uber via Aussendung wissen.

Twitter bietet im Streit mit Investoren 809,5 Millionen Dollar zum Vergleich

Um Investoren zu beruhigen, greift Twitter tief in die Tasche (Bild: Pixabay)

Der kalifornische Mikroblogging-Dienst Twitter konnte im jahrelangen Knatsch mit Investoren um irreführende Angaben zur Zahl seiner Nutzer offenbar einen Vergleich erzielen. Twitter wolle 809,5 Millionen Dollar (690 Millionen Euro) auf den Tisch blättern, um die Aktionäre zu beruhigen, teilte das Unternehmen mit Sitz in San Francisco mit. Ein Gericht müsse dies allerdings noch billigen.

US-Auftragsfertiger Globalfoundries will Autochip-Produktion verdoppeln

Globalfoundris verfügt auch über eine Chipfabrik in Dresden (Bild: Globalfoundris/ CC BY-SA 3.0)

Der US-amerikanische Halbleiter-Auftragsfertiger Globalfoundries mit Zentrale in Malta im Bundesstaat New York will angesichts der Knappheit von Chips in der Autobranche seine Produktion dieses Jahr deutlich ausweiten. Einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei zufolge wolle Globalfoundries dieses Jahr mindestens doppelt so viele Prozessoren für die Autoindustrie ausliefern wie noch im vergangenen Jahr.

Netflix eröffnet in Berlin einen eigenen Standort für die DACH-Region

Netflix investiert im deutschsprachigen Raum (Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash)

Netflix hat für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) im Beisein von Netflix-Grüner Reed Hastings ein eigenes Büro in Berlin eröffnet. Ziel des neuen Standorts sei es, sich stärker im deutschsprachigen Raum mit hiesigen Filmschaffenden zu vernetzen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern gestärkt werden, lässt der US-amerikanische Streamingdienst wissen.

Seiten

Wirtschaft abonnieren