Zalando kann massiv zulegen

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der auch in der Schweiz aktive deutsche Online-Modehändler Zalando kann trotz gelockerter Corona-Beschränkungen umsatzmässig massiv zulegen. Konkret ist der Umsatz gemäss Zalando-Anagben im zweiten Quartal um rund 34 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro geklettert. Mittlerweile kann Europas grösster Online-Modehändler bereits auf 44,5 Millionen Kunden verweisen. Einnahmenseitig fiel das Plus damit sogar höher aus als im Vorjahreszeitraum, als sich die meisten europäischen Länder im Lockdown befanden und der Online-Handel boomte.

Siemens schnappt sich niederländischen Bahn-Softwareanbieter Sqills

Siemens auf Einkaufstour (Symbolbild:Siemens)

Der deutsche Hightechriese Siemens schnappt sich den niederländischen Bahn-Softwareanbieter Sqills und blättert dafür mehr als eine halbe Milliarde Euro auf den Tisch. Siemens Mobility habe einen entsprechenden Vertrag unterschrieben, lässt der Konzern mit Zentrale in München verlauten. Konkret liegt der Kaufpreis demnach bei 550 Millionen Euro plus einer erfolgsabhängigen Komponente.

Uber-Konkurrentin Lyft auf Erholungskurs

Bild:Praiselightmedia/CC BY-SA 3.0

Nachdem die Corono-Krise das Geschäft mit online vermittelten Fahrdiensten vor einem Jahr defacto zum Erliegen gebracht hatte, kehren die Kunden nun wieder in grossem Stil zurück. So konnte die Uber-Konkurrentin Lyft in den drei Monaten von Anfang April bis Ende Juni den Umsatz im Jahresvergleich um 125 Prozent auf 765,0 Millionen Dollar (645 Mio Euro) steigern, wie das Unternehmen bekannt gibt. "Wir hatten ein grossartiges Quartal", verkündete dazu Lyft-Mitgründer und -Vorstandschef Logan Green. Die Ziele seien in jeder Hinsicht übertroffen worden, das Geschäft gewinne an Schwung.

Nvidias geplanter ARM-Übenahme schlägt Widerstand entgegen

Nvidia: Gegenwind für Übernahmepläne (Logo: Nvidia)

Dem US-amerikanischen Chip-Riesen droht weiterer Widerstand gegen die geplante Übernahme des britischen Prozessoren-Designers ARM. Gemäss Bloomberg könnte Grossbritannien den Kauf des britischen Chip-Designers Arm ablehnen. Grund seien Sorgen um die nationale Sicherheit, heisst es im Bericht Bloombergs mit Verweis auf Insiderkreise.

Wachstumsausgaben halbieren Gewinn von Teamviewer

Sitz von Teamviewer in Göppingen (Bild: Teamviewer)

Für den auf Fernwartungs- und Videokonferenzsoftware fokussierten deutschen IT-Konzern Teamviewer brachte das abgelaufene Quartal eine Gewinnhalbierung. Konkret ging der Nettogewinn von 30,3 Millionen Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf nunmehr 14,7 Millionen Euro zurück. Als Grund für den Gewinneinbruch zwischen April und Juni macht das Unternehmen mit Zentrale in Göppingen Ausgaben für die Wachstumsfinanzierung geltend.

Uber-Konkurrent Grab mit Rekordumsatz

Bild: Grab

Der grösste Online-Fahr- und Essenslieferdienst in Südostasien, Grab, konnte im ersten Quartal seines aktuellen Fiskaljahres einen Rekordumsatz verbuchen. Konkret kletterten die Erlöse um 39 Prozent auf 507 Mio. Dollar (rund 459 Mio. Schweizer Franken). Der bereinigte operative Verlust (Ebitda) ging auf 111 Mio. Dollar zurück, nach einem Minus von 344 Millionen vor Jahresfrist.

Servicenow übertrifft Erwartungen und hebt Prognose an

Servicenow Headquarters in Santa Clara (© Donny Gonzo/ Flickr CCO)

Der kalifornische Cloud-Riese Servicenow mit Zentrale in Santa Clara hat mit den jetzt vorgelegten Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen der Analysten übertroffen. Konkret steigerte der Konzern die Erlöse im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 32 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar (rund 1,28 Milliarden Schweizer Franken). Die Börsianer rechneten im Schnitt nur mit 1,36 Milliarden Dollar.

AMS Osram im Rahmen der Erwartungen

AMS-Zentrale im steirischen Unterpremstätten (Bild: zVg)

Der an der Schweizere Börse gelistete steirische Hightech-Konzern AMS Osram lag im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Rahmen der Erwartungen. Bei einem Umsatz von 1,49 Milliarden Dollar erzielte das Unternehmen ein um Sonderfaktoren bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) von 131 Millionen. Die entsprechende Marge dazu beträgt gemäss Mitteilung bei 9 Prozent. Unter dem Strich blieb demnach ein Reingewinn von 84 Millionen Dollar hängen.

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