EU will 43 Milliarden Euro in die Chipindustrie pumpen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die Europäische Union will für den Ausbau der Mikrochipindustrie in der EU insgesamt 43 Milliarden Euro zusammenkratzen. Die Investitionen sollen unter anderem aus dem EU-Haushalt und der Privatwirtschaft kommen, lässt die schwedische EU-Ratspräsidentschaft verlauten. Aus dem EU-Budget seien demnach 3,3 Milliarden vorgesehen. Das Europaparlament und die EU-Staaten müssen der Einigung noch formell zustimmen, was allerdings als reine Formsache gilt.

USA: Streaming als Multiplikator für die gesamte Wirtschaft

Streaming über Spotify: wichtiger Wirtschaftsfaktor in den USA (Foto: Pixabay.com)

Das Streamen von Musik hat 2021 rund 14,3 Milliarden Dollar zum BIP (Bruttoinlandsprodukt) der USA beigesteuert. Das schätzt die Digital Media Association (DiMA), die Dienste wie Spotify und Amazon Music vertritt. "Streaming ist ein Multiplikator für die gesamte Wirtschaft. Für jeden Dollar, der durch Streaming generiert wird, erhalten andere Sektoren der US-Wirtschaft zusätzliche 1,65 Dollar, ein Betrag, der mehr als dreimal so hoch ist wie der Wert, der von der Musikindustrie als Ganzes generiert wird", so DiMA-Präsident Garrett Levin.

Elon Musk will in den Markt für künstliche Intelligenz einsteigen

Künstliche Intelligenz: Elon Musk will ein Stück vom Marktkuchen (Bild: Geralt auf Pixabay)

Der Tesla-Gründer und Twitter-Besitzer Elon Musk will vom aktuellen Hype rund um künstliche Intelligenz profitieren und hat im US-Bundesstaat Nevada unter dem Namen X.AI eine entsprechende Unternehmung aus der Taufe gehoben. Dies geht aus einer Unternehmensdatenbank des US-Bundesstaates hervor. Multimilliardär Musk und sein Stabschef Jared Birchall sind dabei als Verantwortliche eingetragen.

Deutscher Games-Markt auf hohem Niveau stabilisiert

Immer mehr Deutsche zocken Computerspiele (Foto: pixabay.com, Monika Baechler)

Der deutsche Games-Markt hat sich 2022 auf hohem Niveau stabilisiert, wie eine Studie des Game - Verband der deutschen Games-Branche zeigt. Führte die Corona-Pandemie zu einem jährlichen Wachstum von 32 beziehungsweise 17 Prozent, stieg der Umsatz mit Games, Gaming-Hardware und Gaming-Online-Services demnach 2022 nun weiter um ein Prozent auf 9,87 Mrd. Euro.

Tata Consultancy Services (TCS) wächst zweistellig

TCS-Sitz in Mumbai (Bild: TCS)

Das indische IT-Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Tata Consultancy Services (TCS) hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 bekanntgegeben, das am 31. März endete. Der Umsatz des Konzerns, der auch mehrere Niederlassungen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) unterhält, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr eigenen Angaben zufolge auf währungsbereinigter Basis um 13,7 Prozent auf 27,927 Milliarden US-Dollar. Das Nettoergebnis belief sich auf 5,219 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem Fiskaljahr 2022 entspricht.

U-Blox mit deutlichem Umsatzplus im Startquartal 2023

Bild: U-Blox

Der Schweizer Halbleiterhersteller U-Blox mit Sitz in Thalwil konnte im Startquartal 2023 im Vergleich zur Vorjahresperiode umsatzmässig kräftig zulegen. Konkret erwirtschaftete der Konzern eigenen Angaben zufolge in den ersten drei Monaten des neuen Jahres Erlöse in Höhe von 166 Millionen Franken. Bei konstanten Währungen entspricht dies einem Plus um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Twitter hat nur noch 1'500 Beschäftigte

Symbolbild: Pixabay

Beim US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst Twitter ist die Mitarbeiterzahl nach den Entlassungswellen unter dem neuen Besitzer Elon Musk von ursprünglich 8'000 auf mittlerweile nur noch etwa 1500 geschrumpft. Der Multimilliardär und Tesla-Gründer nannte die Zahlen in einem Interview mit dem britischen Sender BBC. Musk hatte kurz nach der Übernahme des Online-Dienstes für rund 44 Milliarden Dollar im vergangenen Oktober die Mitarbeiterzahl schon in einem ersten Schritt auf rund die Hälfte zusammengestrichen.

Bei Zühlke stehen die Zeichen weiter auf Wachstum

Bild: Zühlke

Die Zühlke Group bleibt weiterhin auf Wachstumskurs. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2022 eigenen Angaben zufolge einen Nettoumsatz von 238 Millionen Schweizer Franken. Im Vergleich zu den Erlösen in der Höhe von 218 Millionen Franken im Jahr davor entspricht diese einem Plus von über neun Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg von 1'600 Ende 2021 auf 1'900 Ende 2022 an den insgesamt 17 Standorten in 10 Ländern.

Generalversammlung der Mobilezone genehmigt Dividende von CHF 0.90

Sitz der Mobilezone in Rotkreuz (Bild: zVg)

Die Aktionäre der auf Mobil- und Festnetzteleofnie fokussierte Mobilezone mit Hauptsitz in Rotkreuz stimmten im Rahmen der diesjährigen Generealversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrats zu. Unter anderem der Ausschüttung einer Dividende von CHF 0.90 je Aktie am 14. April 2023 je zur Hälfte aus dem Bilanzgewinn und aus der Reserve aus Kapitaleinlagen.

BSI mit starkem Wachstum

Symbolbild: BSI

Der Softwarehersteller BSI mit Sitz in baden, der mit seiner BSI Customer Suite eine Plattform für die Digitalisierung der Kundenbeziehung anbietet, konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2022 seinen Umsatz um 21 Prozent auf 94 Millionen Schweizer Franken (Vorjahr: 78 Mio. CHF) steigern. Damit erzielt das Schweizer Unternehmen – trotz des makroökonomischen Gegenwinds – erneut ein zweistelliges Wachstum.

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