AMS Osram stellt 2,25 Milliarden Euro schweres Finanzierungspaket auf die Beine

AMS-Hauptsitz im steirischen Premstätten (Bild:AMS)

Der multinationale Halbleiterhersteller AMS Osram mit Hauptsitz im steirischen Premstätten hat seinen Finanzierungsplan unter Dach und Fach gebracht. Insgesamt beträgt das Volumen eigenen Angaben zufolge rund 2,25 Milliarden Euro. Das Paket setze sich aus den Erlösen aus der Kapitalerhöhung in Höhe von rund 808 Millionen Euro, Anleihen in Höhe von rund 1 Milliarde Euro sowie Infrastruktur-Asset-Transaktionen in Höhe von rund 450 Millionen Euro zusammen, wie der Konzern verlauten lässt.

Finanzinvestor Bain Capital letzter Bieter für Softwareone

Bild: Softwareone

Vom Bieterkreis zur Übernahme des Schweizer IT-Dienstleisters Softwareone ist offenbar nur noch der Finanzinvestor Bain Capital übriggeblieben. Einem Insiderkreis zufolge seine andere Interessenten, darunter die Private-Equity-Firma Apax Partners, mittlerweile wieder abgesprungen. Damit sei Bain Capital, das bereits im Juni ein Übernahmeangebot vorgelegt und dieses im Juli nachgebessert hatte, in einer guten Ausgangslage für eine Übernahme des Unternehmens mit Hauptsitz in Stans im Kanton Nidwalden.

Netflix und Spotify dürfen Preise nicht erhöhen

Streaming-Anbieter: Berliner Urteil stärkt Verbraucherrechte (Foto: pixabay.com, Riki32)

Die Geschäftspraxis der kundenseitig nicht-zustimmungspflichtigen Preiserhöhungen bei den Streaming-Anbietern Netflix und Spotify ist in Deutschland unzulässig. Das hat das Kammergericht Berlin mit zwei Berufungsurteilen gegen die beiden Unternehmen nun festgestellt. Dem vorangegangen waren Klagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) gegen Spotify und Netflix vor dem Landgericht Berlin.

KI-Aufbruchstimmung bei DAX40-Konzernen

Künstliche Intelligenz: DAX40-Konzerne suchen noch Positionierung (Bild: pixabay.com, Enoch111)

Viele DAX40-Unternehmen sehen in Künstlicher Intelligenz (KI) zwar grosses Potenzial, doch oftmals ist die neue Technologie noch nicht fest in den Konzernen etabliert. Das geht aus dem "Dax Digital Monitor 2023" der FOM Hochschule und der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der QCI Corporation hervor. Der DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex. Er misst aktuell die Wertentwicklung der 40 grössten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes und repräsentiert rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland.

Online-Reiseportal Booking.com einigt sich mit italienischem Fiskus

Bildquelle: Booking.com

Das Online-Reiseportal Booking.com konnte mit den italienischen Steuerbehörden im jahrelangen Streit um die Zahlung von mehr als 150 Millionen Euro Mehrwertsteuer eine Einigung erzielen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam erklärte sich nachträglich zur Zahlung von 94 Millionen Euro an den Fiskus bereit, wie die zuständige Staatsanwaltschaft in Genua verlauten liess. Damit soll die Angelegenheit erledigt sein. Booking gehört zu den grössten Playern bei der Vermittlung von Hotelzimmern und Privatwohnungen über das Internet.

Nokia will bis zu 14'000 Stellen abbauen

Logobild: Nokia

Im Zuge eines massiven Sparprogrammes plant der finnische Telekomausrüster Nokia mit Zentrale in Espoo bei Helsinki ein Stellenstreichkonzert, dem bis zu 14'000 Jobs zum Opfer fallen sollen. Konzernchef Pekka Lundmark will laut Mitteilung des Konzerns bis Ende 2026 zwischen 800 Millionen und 1,2 Milliarden Euro weniger ausgeben, um das Langfristziel einer operativen Marge von 14 Prozent zu schaffen.

Intel-Konzernchef Pat Gelsinger verteidigt Subventionen für neues Werk in Magdeburg

Intel-Zentrale im kalifornischen Santa Clara (©Intel)

Intels Konzernchef Pat Gelsinger hat die zehn Milliarden Euro an deutschen Subventionen für den Bau einer neuen Chipfabrik in Magdeburg gerechtfertigt. Geslinger betonte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung", die Subventionen seien notwendig, um konkurrenzfähig produzieren zu können. China, Korea oder Taiwan hätten die Halbleiterbranche in den vergangenen Jahrzehnten massiv unterstützt.

Werbeeinnahmen von X (Twitter) im Sinkflug

Bild: Tresor69 auf Pixabay.com

Seit der Multimilliardär Elon Musk im Oktober des letzten Jahres den Mikroblogging-Dienst X, der damals noch unter Twitter firmierte, übernommen hat, sind die Werbeeinnahmen der Plattform Monat für Monat drastisch gesunken. Konkret seien die Umsätze mit Einschaltungen jeden Monat um mindestens 55 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat zurückgegangen, belegen die Daten des auf Werbeanalysen spezialisierten Unternehmens Guideline.

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