Chip-Designer ARM beantragt offiziell Börsengang

Bild: ARM

Der zum japanischen Technologiekonzern Softbank zählende britische Chipdesigner ARM mit Zentrale in Cambridge hat seinen Börsengang in New York offiziell gemacht und seinen Börsenprospekt veröffentlicht. Die Experten rechnen damit, dass es der grösste Börsengang dieses Jahres in den Vereinigten Staaten wird. Die Technologie von ARM steckt defacto in jedem Smartphone.

Applied Materials Ausblick über den Markterwartungen

Bild: Applied Materials

Der auf Anlagen für die Halbleiterindustrie fokussierte US-Konzern Applied Materials mit Sitz in Santa Clara im Silicon Valley erwirtschaftete im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von 6,43 Milliarden Dollar. Damit übertrifft das Unternehmen die Schätzungen der Marktanalysten von 6,16 Milliarden Dollar. Auch mit seinen Prognosen für das vierte Quartal liegt Applied Materials über den Markterwartungen. Der Chip-Zulieferer rechnet nämlich mit einem Umsatz von 6,51 Milliarden Dollar (plus oder minus 400 Millionen Dollar), wie er selber mitteilte.

Deutsche KI: Forschung top, Umsetzung in Wirtschaft ein Flop

Deutsche KI-Forschung top, Umsetzung in Firmen ein Flop (Bild: geralt, pixabay.com)

Fast jedes vierte deutsche Unternehmen sieht laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom Deutschland in der Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) weltweit in der Spitzengruppe. Das übersetzt sich bislang allerdings noch nicht in die Wirtschaft. Denn nur zwei Prozent sehen Deutschland international als führende KI-Nation.

Huawei kann umsatzmässig trotz Sanktionen zulegen

Bild: Kapi

Der chinesische ICT-Riese Huawei konnte im ersten Halbjahr 2023 umsatzmässig im Vergleich zum Vorjahr trotz starker Behinderungen durch US-Sanktionen leicht zulegen. Konkret stiegen die Einnahmen des Konzerns mit Zentrale in Shenzhen im ersten Semester 2023 gemäss eigenen Angaben um 3,1 Prozent auf 310,9 Milliarden Yuan (39 Milliarden Euro). Die Nettogewinnmarge gab Huawei mit 15,0 Prozent an, woraus sich ein Gewinn von 46,6 Milliarden Yuan ergibt.

SAP buchstabiert Jahresziele leicht zurück

© SAP

Der deutsche ERP- und Cloud-Riese SAP mit Zentrale in Walldorf bleibt mit seinem Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres unter den Erwartungen. Zwar stiegen die Clouderlöse im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum im fortgeführten Geschäft um 19 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro an. Analysten hatten im Schnitt jedoch mit mehr gerechnet. Insgesamt kletterten die Erlöse um 5 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) blieben 2,06 Milliarden Euro hängen und damit 23 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal.

Werbeeinnahmen Twitters noch schlechter als angenommen

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Beim US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst Twitter gehen die Geschäfte offenbar noch schlechter als angenommen. Multimilliardär Elon Musk, dem die Plattform mit Sitz in San Francisco gehört, schrieb in einem Tweet, dass der Cashflow aufgrund eines Rückgangs der Werbeeinnahmen um fast 50 Prozent und einer hohen Schuldenlast weiterhin negativ sei. Noch im März hatte Musk, in dessen Besitz auch Tesla ist, verkündet, er erwarte, dass Twitter bis Juni einen positiven Cashflow erreichen könne.

WSJ: Kryptobörse Binance feuert über 1'000 Mitarbeitende

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Einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) zufolge hat die weltgrösste Kryptobörse Binance in den letzten Wochen mehr als 1.000 Beschäftigte gefeuert. Die 2017 vom chinesisch-kanadischen Geschäftsmann Changpeng Zhao gegründete Handelsplattform, auf der mit Kryptowährungen und Derivaten gehandelt wird, könnte insgesamt mehr als ein Drittel seiner Belegschaft abbauen, ist dem Report des WSJ weiters zu entnehmen.

Ericsson rutscht in die roten Zahlen

Bildquelle: Ericsson

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson steht aufgrund der Flaute im Netzwerkgeschäft weiter unter Druck. Zudem schlägt der verschärfte Sparkurs massiv auf die Ergebnisse durch. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres rutschte der Konzern mit Zentrale in Stockholm unter dem Strich in die roten Zahlen und muss einen Verlust von rund 600 Millionen schwedischen Kronen (52 Millionen Euro) zur Kenntnis nehmen.

Also kündigt Verträge für Bürogebäude und Lager in Deutschland auf

Holdingsitz von Also in Emmen (Bild: zVg)

Der börsennotierte Schweizer Technologieanbieter im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik, Also, will die 2024 auslaufenden Verträge für eines der deutschen Lager und ein Bürogebäude nicht mehr verlängern. Die Belieferung der Kunden soll künftig über andere deutsche Standorte sowie aus benachbarten europäischen Staaten erfolgen. Zwei kleinere Office-Objekte sollen die Einführung eines flexiblen Nutzungskonzepts erlauben.

Bis elf Prozent der Belegschaft von Dormakaba von Kostensparprogramm betroffen

Sitz von Dormakaba in Rümlang (© Dormakaba)

Die auf digitale Zutrittskontrolle und Schliesstechniken fokussierte Dormakaba mit Gruppenzentrale in Rümlang will bis zum Geschäftsjahr 2025/26 Kosten in Höhe von 170 Millionen Franken einsparen. Das könne Auswirkungen auf bis zu 1'800 Stellen respektive gut 11 Prozent der insgesamt 16'000 Beschäftigen im Konzern haben, wie Dormakaba in einer Adhoc-Mitteilung wissen lässt. Davon sollen bis zu 800 Vollzeitstellen komplett gestrichen werden, heisst es.

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